DB0XF - Relais Holledau - 145.600 MHz

1986 – neuer Zodiak-Empfänger

Ludwig (DB1NL) modifizierte inzwischen seinen Receiver so, dass er als Relaisempfän¬ger zu gebrauchen war. Am Faschingssonntag, 1.03.87 brachte man den bisherigen Reserve-RX zu Ludwig, Vergleichsmessungen sollten angestellt werden. Am Samstag, 7.03.1987 zu abendlicher Stunde war es dann soweit: Ludwig kam vorbei, um den neuen Zodiak-RX am Relais zu testen. Dabei stellte sich heraus, dass das Steuersignal aus dem RX noch invertiert werden musste, auch war die Modulation noch zu kräf¬tig. In Anbetracht der herrschenden "frühlingshaften" Temperatur von etwa minus 15 Grad zogen Ludwig und Hans es vor, schnell wieder die heimischen Shacks aufzusuchen. Ludwig konnte dort die anstehenden Änderungen ohne erfrorene Finger in Ruhe vollziehen.

Gewitzt durch die am Relaisstandort vorgefundenen Temperaturen wurde der RX auch gleich noch einem Kältetest in Ludwigs Kühltruhe ausgesetzt, den er ebenso wie ei¬nen Röstversuch im Backrohr bravourös überstand. Außer einer Frequenzdrift über insgesamt ein KHz ließen sich keine Reaktionen feststellen. Deshalb konnte der RX schon am nächsten Tag endgültig in Betrieb gesetzt werden. Ludwig (DB1NL), Hans (DK8CW) und der Relaisverantwortliche Peter (DL2RI) waren an dieser "feierlichen Handlung" beteiligt.

Nachdem der bisherige Empfänger an diesem winterlichen Sonnentag fast pausenlos das Störsignal aus dem Hopfengarten ausgesendet hatte, zeigte sich der erste Erfolg sofort: Der schmalbandige Empfängereingang ohne Nachziehautomatik ließ dem Störsignal keine Chance mehr. Erste Fernmessungen durch Peter (DK1WC) - er hatte den Zodiak-RX gestiftet - zeigten auch eine Empfindlichkeitszunahme um 6 db. Zwar wurde dieser Messwert bei einer weiteren Messung durch Hans (DK7MI) nicht vollends bestätigt, doch zeigte sich in den folgenden Tagen, dass DB0XF - db hin, db her - empfindlicher geworden war.

Im Mai 1987 fiel uns erstmals auf, dass DB0XF mit dem neuen RX kurzzeitig und schlagartig Empfindlichkeitssprünge zeigt. Der Effekt fiel nur bei relativ schwach ankommenden Signalen auf und äußerte sich in plötzlich sich kräftig ändernden Rauschanteilen am Ausgangssignal des Relais. Dieses Problem löste sich aber wieder von selbst.

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