DB0XF - Relais Holledau - 145.600 MHz

1983 – die neue Kathrein Antenne

Durch Vermittlung von OV-Mitglied Hans Niedermayer (DK7MI) konnten wir zu einem außerordentlich günstigen Preis eine neue Kathrein-Antenne erwerben.

Die neue Antenne

Im Juli 1983 wurde die Halterung für diese neue Kathrein Antenne im Turm der Hopfendarre angebracht. Besonders verdient machte sich dabei der Schwager von DL2RF, Helmut Schnappinger (DG1CM). Er fuhr extra von seinem Wohnort Mering bei Augsburg herbei und erledigte u. a. die nötigen Schweißarbeiten für uns. Alois und Helmut hatten auch einen Teil des erforderlichen Materials für die Halterung organisiert. Nach einem gemeinsamen Mittagessen beim Wirt in Dürnzhausen wurde die Hopfendarre von uns gereinigt und sogar geweißelt. Vor dem Relaisschrank wurde noch eine Leuchtstofflampe zur besseren Ausleuchtung des Raumes für anfallende Arbeiten angebracht. Anschließend saß man noch zu einem Umtrunk bei DK8CW zusammen.

Wenige Tage später bauten DL2RF und DK8CW die Kathreinantenne zusammen. Zeitweise halfen auch Peter (DK1WC †) und Erwin (DL1MCB  †), der die Mastkappe montierte.

Tags darauf wurde ab 9 Uhr weiter am Aufbau der Antenne gewerkelt. Um 13 Uhr sollte die Pfaffenhofener Feuerwehr zum Aufstellen kommen, organisiert vom Feuerwehrmitglied Bernd Tück (DG3MAF). Um 14 Uhr rückten sie mit der Drehleiter an. Die Montage in zwei Stücken ging mit Hilfe der Leiter flott vonstatten. Mast mit Antennenelementen wurden von oben in das Dach eingeführt und mussten nur noch innen verschraubt werden. Schon um 15.30 Uhr war man fertig. Nach einer gemeinsamen Brotzeit im Relais-Lokal „Dickl“ wurde die neue Antenne an das Relais angeschlossen und getestet.

Einige Tage später wurde die neue Antenne von DL2RF und DK8CW geerdet. Anschließend machten die beiden eine Messfahrt. Zusammen mit Sepp Hoiss (DG6MAF) baute man die nun überflüssige Hustler-Antenne ab. Sie ging später bei einer Versteigerung zugunsten der Relaiskasse in den Besitz des Ortsverbandes C 22 über. Auch wurde die Schiene verschweißt und die Hopfendarre innen geweißelt.

In der Folgewoche wurde das Relais von DK7MI, DL2RF und DK8CW vermessen, die Weiche neu abgeglichen sowie Treiber- und Endstufenröhren ausgewechselt. Tags darauf machen DL2RF und DK8CW das Antennenkabel fest, bauen das Gerüst in der Hopfendarre ab und reinigen die Hopfendarre. Schließlich wurde noch als kleine Gefälligkeit für den Relaishausherrn eine Steckdose montiert.

Im September wurde erneut der DJ3YB - RX in Betrieb genommen. Am 24. und 27. Oktober mussten wir das Relais jeweils für wenige Stunden abschalten, weil das Störsignal des inzwischen abgeernteten Hopfengartens unerträglich wurde. Erst im November ließ das Problem nach, wurde aber durch das durch Kälte bedingte Schnattern abgelöst. Die RX-Heizung brachte hier schnell wirksame Abhilfe.

Am 26. November unternahm DK8CW mit seinem Harmonischen Wolfgang eine Peilfahrt (längere Zeit Musik über das Relais), die nach Gebrontshausen führte. Als man dort am östlichen Ortsende wieder peilte, verschwand der Träger.


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